Gesichtsreinigung richtig machen: Die häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest
Eine gute Gesichtsreinigung fühlt sich nicht „quietschsauber“ an – sondern ruhig, sauber und angenehm. Wenn deine Haut nach dem Waschen spannt oder gerötet ist, sendet sie dir ein klares Signal: Deine Routine darf milder werden.
Dabei ist die Reinigung einer der wichtigsten Schritte deiner Skincare-Routine. Sie entfernt Schmutz, Talg, Make-up, Sonnenschutz und Umweltpartikel – und bereitet deine Haut optimal auf Pflegeprodukte vor. Gleichzeitig gilt: Zu aggressive Reinigung kann die Hautbarriere stressen.
Viele Hautprobleme entstehen deshalb nicht durch zu wenig Pflege, sondern durch kleine Fehler in der Gesichtsreinigung. Hier erfährst du, welche das sind – und wie du deine Haut sanft und effektiv reinigst.
Warum die richtige Gesichtsreinigung so wichtig ist
Im Laufe des Tages sammeln sich auf unserer Haut:
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überschüssiger Talg
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Make-up
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Sonnenschutz
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Feinstaub und Umweltpartikel
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Schweiß und Bakterien
Diese Rückstände können Poren verstopfen oder Irritationen begünstigen. Eine sanfte Reinigung sorgt dafür, dass deine Haut atmen kann und Pflegewirkstoffe besser aufgenommen werden.
Wichtig ist jedoch das richtige Gleichgewicht: Zu aggressive Reinigung kann den natürlichen Säureschutzmantel der Haut (pH ca. 5,5) stören und die Hautbarriere schwächen.
Die häufigsten Fehler bei der Gesichtsreinigung
Fehler 1: Zu heißes Wasser verwenden
Heißes Wasser fühlt sich zwar angenehm an, kann die Haut jedoch austrocknen und reizen.
Besser:
Reinige dein Gesicht mit lauwarmem Wasser. Das entfernt Schmutz gründlich, ohne die Hautbarriere zu belasten.
Fehler 2: Den falschen Cleanser wählen
Viele Menschen verwenden Produkte, die nicht zu ihrem Hauttyp passen – etwa stark schäumende Reiniger bei trockener Haut oder zu reichhaltige Texturen bei öliger Haut.
Besser:
Wähle eine Reinigung, die zu deinem Hautzustand passt:
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Für empfindliche Haut:
→ Soothing Cleansing Foam with Cucumber & Hemp Seed – ein besonders sanfter Reinigungsschaum, der die Haut beruhigt und gleichzeitig gründlich reinigt. -
Für normale bis Mischhaut:
→ Cleansing Gel – pH Regulating – reinigt effektiv und unterstützt gleichzeitig den natürlichen pH-Wert der Haut.
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Fehler 3: Make-up und SPF nicht gründlich entfernen
Make-up und Sonnenschutz können sich hartnäckig auf der Haut halten. Werden sie nicht vollständig entfernt, können Poren verstopfen oder Unreinheiten entstehen.
Besser:
Bei stärkerem Make-up oder wasserfestem SPF lohnt sich Double Cleansing.
Schritt 1:
Ein Ölreiniger löst Make-up und SPF.
Schritt 2:
Ein wasserbasierter Cleanser entfernt verbleibende Rückstände.
Dafür eignet sich beispielsweise:
→ Make-up Cleansing Oil – ein sanftes Reinigungsöl, das Make-up und Sonnenschutz zuverlässig löst, ohne die Haut auszutrocknen.
[short-product-slider makeup-cleansing-oil,double-cleansing-set,ems-cleasing-brush-beauty-tool-with-light-therapy]
Fehler 4: Zu starkes Rubbeln
Viele Menschen reiben ihr Gesicht beim Waschen oder Abtrocknen zu stark. Diese mechanische Reizung kann die Hautbarriere belasten und Rötungen fördern.
Besser:
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Reiniger sanft einmassieren
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Gesicht nach der Reinigung vorsichtig trocken tupfen
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auf raue Handtücher oder aggressive Tools verzichten
Fehler 5: Zu häufig oder zu selten reinigen
„Zweimal täglich reinigen“ ist eine häufige Empfehlung – sie passt jedoch nicht für jede Haut.
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Zu häufige Reinigung → kann austrocknen
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Zu seltene Reinigung → kann Poren verstopfen
Besser:
Passe deine Routine an deinen Hauttyp an.
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morgens: leichte Reinigung oder nur Wasser
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abends: gründliche Reinigung von SPF, Schmutz und Make-up
Fehler 6: Zu aggressive Peelings verwenden
Peelings können abgestorbene Hautzellen entfernen und die Hautstruktur verfeinern. Werden sie jedoch zu häufig oder zu stark verwendet, können sie Irritationen verursachen.
Besser:
Setze Peelings bewusst und in moderater Frequenz ein.
Ein sanftes Beispiel ist das
→ Skin Exfoliating Peeling – Pore Refining Treatment, das abgestorbene Hautzellen entfernt und das Hautbild verfeinert.
Die ideale Gesichtsreinigungs-Routine
Morgenroutine
Am Morgen reicht meist eine sanfte Reinigung, um Talg und Schweiß zu entfernen.
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Gesicht mit lauwarmem Wasser anfeuchten
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milden Cleanser verwenden
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Haut sanft trocken tupfen
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anschließend Serum, Creme und Sonnenschutz auftragen
Abendroutine
Abends sollte die Reinigung gründlicher sein, da sich über den Tag mehr Rückstände ansammeln.
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Make-up und SPF entfernen
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milden Cleanser verwenden
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Haut sanft trocknen
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anschließend Pflegeprodukte auftragen
Brauche ich Double Cleansing?
Double Cleansing ist besonders sinnvoll, wenn du:
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Make-up trägst
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wasserfesten Sonnenschutz verwendest
-
in einer Stadt mit viel Feinstaub lebst
Bei sehr trockener oder empfindlicher Haut kann jedoch auch eine sanfte Ein-Schritt-Reinigung ausreichend sein.
FAQ zur Gesichtsreinigung
Wie oft sollte man das Gesicht waschen?
Für viele Menschen reicht eine Reinigung morgens und abends. Bei empfindlicher oder trockener Haut kann morgens eine mildere Routine sinnvoll sein.
Reicht morgens Wasser zur Reinigung?
Bei sehr trockener oder sensibler Haut kann das ausreichen. Wenn deine Haut jedoch zu Unreinheiten neigt, kann ein milder Cleanser sinnvoll sein.
Was ist besser: Reinigungsgel, Schaum oder Öl?
Das hängt von deinem Hauttyp ab:
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trockene Haut → Reinigungsöl
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normale Haut → Gel oder Schaum
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empfindliche Haut → besonders milde Formeln
Warum spannt meine Haut nach der Reinigung?
Wenn sich deine Haut nach dem Waschen trocken oder „quietschig“ anfühlt, ist das meist ein Zeichen dafür, dass der Reiniger zu aggressiv ist oder die Haut zu häufig gereinigt wird.
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